Ursprung vom Weih-nachts-Baum

Der Ursprung des Weihnachtsbaumes liegt in den heidnischen Bräuchen. Schon vor vielen Jahrhunderten waren immergrüne Pflanzen in heidnischen Kulturen ein Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft. So haben die Germanen Tannenzweige zur Wintersonnenwende an öffentlichen Orten und vor ihren Häusern platziert. In nördlichen Gebieten wurden im Winter Tannenzweige ins Haus gehängt, man sagt, um böse Geister am Eindringen zu hindern und die Hoffnung auf den nächsten Frühling zu nähren. 

 

Die ältesten Belege für einen dekorierten Tannenbaum stammen hingegen aus der Zunftchronik des städtischen Handwerks in Bremen, aus dem Jahr 1597. Von den Zünften ist die Sitte im Laufe der Zeit auf städtische Familien übergegangen. So sollen zu Beginn des 17. Jahrhunderts verzierte Christbäume in Straßburg, im Elsass, die Wohnstuben der Menschen geziert haben. Den ersten Weihnachtsbaum mit Kerzen schmückte die Herzogin Dorothea Sibylle von Schlesien im Jahr 1611. 

 

Im 18. Jahrhundert verbreitete sich der Brauch zunächst bei hohen Beamten und wohlhabenden Bürgern in den Städten, da Tannenbäume zu dieser Zeit in Mitteleuropa noch knapp und daher sehr kostspielig waren. Erst im 19. Jahrhundert breitete sich dieser Weihnachtsbrauch über Europa hinaus. Zu dieser Zeit wurden vermehrt Tannen und Fichtenwälder angelegt, um die hohe Nachfrage zu decken. Der geschmückte Weihnachtsbaum wurde nach und nach zum festlichen Inventar in bürgerlichen Wohnzimmern in der Stadt und auf dem Lande.

 

1832 stellte ein deutschstämmiger Harvard-Professor einen Weihnachtsbaum in seinem Wohnhaus auf und brachte damit den Brauch nach Nordamerika. Mitte des Jahrhunderts wurden dann die ersten mundgeblasenen Christbaumkugeln hergestellt. Im Jahr 1882, in den USA, fand der erste, mit elektrischem Licht beleuchtete Weihnachtsbaum der Welt Beachtung. Im Jahre 1891 wurde erstmals ein Weihnachtsbaum am Weißen Haus aufgestellt, dem Amtssitz des amerikanischen Präsidenten.

 

Der Weihnachtsbaum galt jeher als eher bürgerliches Symbol. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Christbäume in katholischen Kirchen erlaubt. Papst Johannes Paul II. führte das Brauchtum schließlich im Jahr 1982 im Vatikan ein, als der erste Weihnachtsbaum auf dem Petersplatz in Rom aufgestellt wurde. Mittlerweile ist der Christbaum nicht mehr vom Weihnachtsabend wegzudenken. Auch in diesem Jahr werden voraussichtlich wieder ca. 25 Millionen gezüchtete Weih-nachtsbäume abgeholzt, um den Weg in ein Wohnzimmer zu finden.  

 

Doch woher stammt dieser heidnische Brauch wirklich? Bevor er wieder in Erinnerung gerufen wurde hatte er schon lange zuvor seinen Anfang genommen und an Bedeutung gewonnen. 

 

Du sollst keinen Gräuel in dein Haus bringen, so dass du einen Bann wirst gleich ihm;

du sollst es ganz und gar verabscheuen und es ganz und gar für einen Gräuel halten, denn es ist ein Bann.

5.Mose 7,26

 

YAH Elohim verbannte die Kanaaniter aus dem verheissenen Land, wegen den heidnischen götzendienerischen Praktiken. Sie waren alle Baals-Anbeter. Dieser Götze war ebenso bekannt unter den Namen Nimrod und Tammuz, der Sonnengott Mithras.

So brachten die Kanaaniter zur Anbetung einen immer grünen Baum in ihr Haus und benutzten ihn als Symbol für den Götzen Baal oder Saturn.

 

Der ganze Monat Dezember war von jeher im Römischen Reich den Saturnalien, also dem Gott Saturn, gewidmet. Daher erstaunte es nicht, dass die Tradition in der heutigen Zeit durch den Santa Claus oder auch bekannt als Weih-nachtsmann weiterbesteht. Er sieht diesem Gott Saturn schon rein äusserlich sehr ähnlich. Mit dem Unterschied, dass dieser schreckliche Gott zur Anbetung Kinderopfer forderte. So ist es dem römischen Reich gelungen die Macht über dem Heidentum zu behalten und viele Heiden zu christianisieren. Sie machten viele Kompromisse mit der heidnischen Religion Roms, indem sie ihre Feste behalten und integrieren konnten.

 

Der Sonnengott Nimrod: 1. Mose 10,8-9

Nimrod war der Enkel von Ham. Ham war der Sohn Noahs und einer der Söhne Hams war Kusch. Kusch heiratete Semiramis und sie zeugten einen Sohn, den sie Nimrod nannten. Der Überlieferung zufolge war Nimrod so verdorben, dass er nach dem Tod seines Vaters seine eigene Mutter Semiramis heiratete. Semiramis, seine Mutter-Frau, verbreitete nach Nimrods Tod die Lehre vom überleben Nimrods als ein Geistwesen. Sie behauptete, dass ein ausgewachsener immer grüner Baum über Nacht aus einem toten Baumstumpf hervorwuchs, welcher die Auferweckung Nimrods aus dem Tod symbolisierte. Weiter propagierte Semiramis dem Volk, dass Nimrod an seinem Geburtstag, jedes Jahr, diesen immer grünen Baum besuche und Geschenke dort hinlegen würde. Es war der 25. Dezember an dem Nimrod geboren wurde. 

Semiramis wurde zur Himmelkönigin und Nimrod zum falschen Messias, der Sohn Baals des Sonnengottes, erhoben. Nimrod wurde wiedergeboren als Tammuz. Dieses Babylonische System Mutter mit Kind, Semiramis und Nimrod wiedergeboren, wurde zum Hauptobjekt der Anbetung. 

 

Nach der Sprachverwirrung in Babel verteilten sich die Menschen über die ganze Welt und nahmen die Religion Nimrods mit. Diese Art der heidnischen Götzenverehrung hat sich seither über die ganze Welt ausgebreitet. Die Namen variieren je nach Land, Sprache und Kultur.

In Ägypten waren es Isis und Osiris. In Griechenland Aphrodite und Adonis, im heidnischen Rom Fortuna und Jupiter. Sogar in China, Japan und Tibet findet man dieses Gegenstück der Madonna lange vor der Geburt Yahushuahs. Im Grunde sind alle heidnischen Götter nichts anderes als Reinkarnationen Nimrods, die für sich in Anspruch nehmen, dass sie am 25. Dezember ihren Ursprung haben. 

Somit war Nimrod der Gründer der Sonnenanbetung. Nimrod, der Sonnengott, ist in seiner vergötterten Form als Baal bekannt. Aus den mythologischen Überlieferungen entnehmen wir, dass der Gott Baal und die Göttin als Himmelskönigin unter verschiedene Namen und Titeln angebetet werden. Nimrod und seine Mutter-Frau sind die Prototypen für alle Götter und Göttinnen, bei sämtlichen nachfolgenden Kulturen aller Gesellschaften dieser Welt. 

 

Ischtar oder Astarte stellt in der Mythologie die vergötterte Semiramis dar. Als Semiramis Sohn Nimrod - der später ihr Ehemann wurde - starb, behauptete sie, er sei in den Himmel aufgestiegen und wurde zur Sonne. Zuvor aber wurde sie von einem Jungen schwanger. Als dieser später zur Welt kam, machte sie die Menschen glauben die Sonnenstrahlen ihres Mannes Baal - der Sonnengott Nimrod - seien auf ihren Bauch gefallen. Dieser neugeborene Sohn des Sonnengottes wurde inkarniert Dammuz, auf Hebräisch Tammuz, genannt. Als Tammuz später von Wildschweinen getötet wurde, erzählte Königin Ischtar das Tammuz nun aufgefahren sei zu seinem Vater Baal. Die beiden würden mit ihnen sein, in der heiligen Flamme des Vaters, des Sohnes und des "Heiligen Geistes". Ischtar behauptete weiter, als Tammuz getötet wurde, etwas von dem Blut auf einen Stamm eines grünen Baumes fiel und er über Nacht zu einem Baum wuchs.

 

Dies ist der heutige Weihnachtsbaum zu ehren Tammuz. Die Geschichte erzählt weiter, das Ischtar oder Astarte in die Unterwelt stieg um Tammuz wieder zum Leben zu erwecken. Von da an rief Semiramis jedes Jahr 40 Tage lang, vor Tammuz Todestag, eine Zeit der Trauer aus, bei der die Menschen den Tammuz beweinen sollten. Diese Zeit der Trauer wurde genutzt damit Tammuz wieder aufgeweckt werden konnte. Ebenso sollten die Menschen eine symbolische Handbewegung vor ihren Herzen, ein Kreuz in Form eines T zu Ehre Tammuz, ausführen.

Die katholische Kirche bezeichnet die 40 Tage Trauerzeit als Fastenzeit und das T des Tammuz wurde zum Kreuz des dreieinigen Gottes.

 

Man sagt, dass Ischtar die Wiedergeburt und Auferstehung Tammuz im Frühling bewerkstelligte, die mit dem erblühen der Natur zusammen aufwacht. So entstand die heidnische Trinität. 

 

 

„Der auferstandene Christus (auch als Sol invictus bezeichnet) wurde immer öfters durch Sonnenbildnisse dargestellt, und die frühere Sonnenscheibe wurde zum christlichen Heiligenschein.

Im fünften Jahrhundert gebot die Römische-Katholische Kirche, dass die Geburt Christi für immer am 25. Dezember gefeiert werden soll - der Tag des alten römischen Festes der Geburt der Sonne.“ 

(Aus der Encyclopedia of Religion und Encyclopedia Americana, Bd. 6, S.623) 

 

„Am 25. Dezember 274 n. Chr. liess Aurelian den Sonnengott als "Herrn des Reiches" ausrufen und weihte ihm auf dem Marsfeld einen Tempel. Das Weihnachtsfest kam zu einer Zeit auf, als der Sonnenkult in Rom besonders eifrig betrieben wurde.“ 

(New Catholic Encyclopedia, 1967, Bd. III, S. 656). 

 

„Tatsächlich wurde die Wintersonnenwende oder Brumalia, welches bisher das Fest Mithras und der unbesiegten Sonne (Sol Invictus) war, mit der Geburt Jesu im Jahr 354 n. Chr. durch Bischof Liberius von Rom in Übereinstimmung gebracht. Dieser Schritt wurde unternommen, um die neue Lehre anzupassen. Das neue Fest Christi Messe (engl. Christmas) zur Wintersonnenwende wurde 379 n. Chr. nach Konstantinopel gebracht und 506 n. Chr. wurde es im Gesetzbuch des Alarich als ein öffentlicher Feiertag festgeschrieben.” 

(A History of Pagan Europe, The Roman Empire, The Legancy, S.79) 

 

 

Hört, was YAHelohim zu euch vom Haus Israel (und zu allen seinen Kindern) redet. 

So sagt YAHelohim: Ihr sollt nicht dem Beispiel der Nationen folgen und sollt euch nicht vor den Zeichen des Himmels fürchten, wie die Nationen sich fürchten. Denn die Satzungen der Völker sind lauter Nichts. Sie hauen im Wald einen Baum um, und der Handwerker macht Götter mit dem Beil daraus und schmückt sie mit Silber und Gold und befestigt sie mit Nägel und Hämmern, dass sie nicht umfallen. Sie sind wie eine Vogelscheuche im Gurkenfeld. Sie können nicht reden, deshalb muss man sie tragen, denn sie können nicht gehen. Sie sind alle Narren und Toren; denn ein Holz kann ja nur ein vergeblicher Gottesdienst sein. Silbernes Blech bringt man aus Tarsis, Gold aus Ufas, durch den Meister und Goldschmied zugerichtet; blauen und roten Purpur zieht man ihm an, und es ist alles das Werk der Künstler. 

Aber der HERR ist ein echter Gott, ein lebendiger Gott, ein ewiger König. Vor seinem Zorn bebt die Erde, und die Nationen können sein Drohen nicht ertragen. Denn die Hirten sind zu Narren geworden und fragen nicht nach dem HERRN; darum können sie auch nichts rechtes lehren, und ihre ganze Herde ist zerstreut. 

 

Und der Herr sagt. «Weil dieses Volk sich mit seinem Mund zu mir naht und mich mit seinen Lippen ehrt, aber ihr Herz fern von mir ist und sie mich nur nach angelernten Menschengeboten fürchten....»

Jesaja 29,13; Markus 7,6-9 

Die Kinder lesen Holz, so zünden die Väter das Feuer an, und die Frauen kneten den Teig, um der Himmelskönigin Kuchen zu backen, und geben den fremden Göttern Trankopfer, um mir Verdruss zu bereiten. 

Aber das Haus Israel achtet mich nicht, genau wie eine Frau ihren Liebhaber betrügt, sagt der HERR. Und Darum hört man ein klägliches Heulen und Weinen der Kinder Israel auf den Höhen, weil sie übel getan und den HERRN, ihren Gott, vergessen haben. 

 

Und wie stimmt Christus mit Beliar (Baals) überein? Oder was hat der Gläubige mit dem Ungläubigen gemeinsam?

Welchen Zusammenhang hat der Tempel Gottes mit den Götzen?

Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes;   

 2. Korinther 6,14

 

Prüfe jeder selber in seinem Herzen wem diese Weih-Nacht nun wirklich geweiht wird. Welchem Gott oder Götzen die Anbetung und Ehre hierbei gebührt.  

 

Es ist ein Unterschied ob wir dies alle Jahre mitfeierten, weil wir es wie viele, ja sehr viele andere Menschen auf der ganzen Welt nicht besser wissen oder wussten, oder wir es bereits erkannt haben, ignorieren und trotzdem weiterhin tun. Wer sein Herz für die Wahrheit öffnet, nicht bereit ist weiterhin einfach alles zu praktizieren, nur weil man es eben der Tradition zuliebe so macht, trägt auch eine ganz neue Verantwortung gegenüber seinem Handeln vor dem himmlischen Vater, dem einzigen wahren YAHElohim.

 

Dieses Menschenskind läuft mit geöffneten Augen durchs Leben und die Wahrheit wird ihn/sie ganz frei machen. Man lernt Entscheidungen neu zu treffen, weil sie/er Gott nachfolgen und treu bleiben möchte. Dieser Mensch hat eine Beziehung zum himmlischen Vater und  wird seinen Ruf hören, genauso wie bei Eliah auf dem Berg Karmel, wird ER antworten. Wer hingegen bewusst in der Lüge stecken bleibt, wird blind in diesen Bann hineingezogen und orientierungslos mit ins Verderben laufen. Genauso wie die Baalsanbeter, die  Eliah gegenüberstanden. Sie werden die Stimme YAH Elohim nicht hören und ihr Gott Baal wird ihnen nicht antworten können. 1. Könige 18,1-40

 

So kehrt nun wieder um, ihr abtrünnigen Kinder, dann will ich euch von eurem Ungehorsam heilen....Wenn du umkehrst, Israel, sagt YAH elohim so kehre dich zu mir. Und wenn du deinen Gräuel von meinem Angesicht wegtust, dann sollst du nicht vertrieben werden.

Dann wirst du in Wahrheit und Gerechtigkeit schwören: «So wahr YAH lebt!» Und die Nationen werden in ihm gesegnet werden und sich seiner Rühmen. 

Jeremia 10,2-5, 8-10, 21  7,18  3,19-22 4,1-2  

 

Mehr über die heidnischen Feste in Gegenüberstellung zu den Biblischen Feste, zu lesen im Buch: «In den Fussspuren meines Königs».   

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